Schwerverbrecher

Wir sind überzeugt, wie die grosse Mehrheit unserer Mitglieder und Sympathisanten verstehen, dass Alkoholkontrollen durchgeführt werden müssen.

Es ist jedem Verkehrsteilnehmer klar, dass zu viel Alkohol am Steuer die Fahrtüchtigkeit einschränkt. Aber warum wird jedes Vergehen im Strassenverkehr als Schwerverbrechen behandelt? Diese Kriminalisierung der Auto und Motorradfahrer nimmt in den letzten paar Jahren enorm zu. Der Staat diktiert sein erwünschtes Verhalten und wer sich nicht daran hält wird unter Repressionen gestellt.

Vor dem neuen Gesetzt war jeder Verkehrsteilnehmer, der die Toleranzgrenze von 0,8 Promille nicht erreicht hat, „ein braver und guter Bürger“.

Seit dem neuen Gesetzt wird jeder Verkehrsteilnehmer der die 0,5 Promille erreicht als Schwerverbrecher behandelt! Das neue Gesetz ist zudem diskriminierend und verstösst gegen unsere Bundesverfassung.

Warum muss ein Arbeitnehmer mehr bezahlen als jemand der nicht Arbeitet?

Mit diesem Gesetzt müssen wir den Text in unserer Bundesverfassung, dringend ändern. Es darf nicht mehr stehen, „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“, sondern es muss stehen, „Alle Menschen sind vor dem Gesetz so, wie der Staat es will“!

0,5 bis 0,79 Promille und Verstoss gegen die Strassenverkehrsvorschriften: Wer mit 0,5 bis 0,79 Promille fährt und gleichzeitig gegen das Strassenverkehrsgesetz verstösst, wird der Fahrausweis für mindestens einem Monat entzogen. Zusätzlich wird eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren ausgesprochen. Die Höhe der Busse / Geldstrafe richtet sich nach den finanziellen Verhältnissen der verurteilten Person.

Die Radarzentrale ist für mehr Sicherheit auf unseren Strassen, doch ohne diese Kriminalisierung und Ungleichbehandlung. Wenn viele Menschen zusammenstehen und gegen diese Kriminalisierung und für mehr Gerechtigkeit kämpfen, können wir zusammen viel erreichen!

Ihr 

Hans-Rudolf Schenker